Verein und Mitgliedschaft
Der LVM wurde Anfang 1993 gegründet und am 19.05.1994, unter VR 14694 ins Vereinsregister München eingetragen.
Zweck des Vereins ist, gemäß seiner Satzung die Förderung von Toleranz und Völkerverständigung zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland, mit Schwerpunkt Bayern.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Vorträge, kulturelle Veranstaltungen und durch Herausgabe von Schriften (z.B. Vereinszeitung).
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
Viele unserer Mitglieder kommen ursprünglich aus dem Ländchen an der Mosel, haben eine Luxemburgerin oder einen Luxemburger geheiratet, oder haben schlicht und einfach luxemburger Freunde.
Die Mitgliedschaft im LVM richtet sich an alle, die bereit sind, die Bestrebungen des Vereins zu unterstützen und zu fördern. Mitglieder des Vereins können Luxemburger und Deutsche, aber auch Personen anderer Nationalität sowie juristische Personen (z. B. Firmen, Vereine) werden. Ein Aufnahmeantrag kann direkt an den Vorstand oder über ein Mitglied an den Vorstand gerichtet werden. Zur Zeit gelten folgende Beiträge :
Studenten : € 10,-
Familien und Einzelpersonen : € 30,-
Firmen : € 150,-
Beiträge bitte zum Jahresbeginn überweisen an:
Luxemburger Verein München e.V.
IBAN: DE93700202700658570170
BIC: HYVEDEMMXXX
Die Höhe der Beiträge wird vom Vorstand vorgeschlagen und in der Mitgliederversammlung beschlossen. Die Beiträge sind für ein Jahr zu entrichten, auch wenn die Mitgliedschaft nur während eines Teil des Jahres besteht. Weitere Fragen zur Mitgliedschaft im LVM können auch per Email an den Vorstand gerichtet werden.

Unser Vereinsvorstand

Präsident Jean Louis Schlim

Vizepräsidentin Ferny Weber
Ehrenpräsident Felix Wies


Sekretär und Kassierer
Raimund Samhammer
und unser guter Geist
Fernand Nilles
WIE ALLES BEGANN
Anfang der 90er Jahre saßen an einem verregneten Herbsttag einige Herren in gemütlicher Runde in der Münchner Repräsentanz der Banque Internationale à Luxembourg (heute DEXIA-BIL) beisammen. Man plauderte über dies und das, genoss ein Gläschen Luxemburger Wein und befand am Ende, dass man sich doch eigentlich öfter zu so einer netten und gemütlichen Runde zusammensetzen könnte.
Die Idee wurde für gut befunden, ein Rundschreiben aufgesetzt und schon kurze Zeit später traf man sich in der "Luxemburger Strasse" zur ersten offiziellen Begehung des Luxemburger Nationalfeiertags des noch zu gründenden Vereins auf Münchner Boden.
Im darauffolgenden Herbst fand das große Europäische Musikfest "Euromusicale" in München statt, zu dem auch das Luxemburger Symphonie-Orchester geladen war - für uns eine optimale Gelegenheit, uns einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Den Rahmen zu dieser Feier bildete eine Ausstellung in der bereits erwähnten Bank mit einem interessanten Rückblick auf ehemaliges Luxemburger Wirken und Leben in Bayern. Eine aufschlussreiche Schau, denn wer wusste bis dahin schon, dass vor knapp 1000 Jahren eine Luxemburgerin mit Heinrich II. den Kaiserthron teilte und dieser Heinrich, mit kaiserlichen Aufgaben überlastet, den Luxemburgern kurzerhand sein Bayernland überließ?
Mit den Bayern hatten wir also eine stolze gemeinsame Vergangenheit und so waren es wohl auch solche, interessante Erkenntnisse, die letzte Zweifler überzeugten. Wenige Wochen später, um genau zu sein: am 24. Januar 1994 wurde in der Maximilianstrasse 34 die Gründung eines Vereins der Luxemburger in München beschlossen.
Absoluter Höhepunkt sind aber bis heute die alljährlichen Feiern zum Luxemburger Nationalfeiertag. Feierten wir 1994 auf einer Jagdhütte in Fischbachau, führte uns der Weg 1995 nach Hohenburg, der altehrwürdigen ehemaligen Residenz unserer großherzoglichen Familie. Die Geschichte des Schlosses war noch nicht geschrieben, und so befleißigte sich der Verein, sie in einem Buch festzuhalten und somit der Nachwelt vor dem Vergessen zu bewahren. Die vielen gesammelten Dokumente waren so interessant, dass sie inzwischen im Rahmen einer Ausstellung sowohl in München und in Lenggries, als auch in Weilburg an der Lahn einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden konnten. Keine geringeren als unser Großherzog Jean und Großherzogin Josephine-Charlotte, sowie viele Mitglieder des bayerischen Königshauses konnten unter den Besuchern der Ausstellung in Lenggries begrüßt werden.

1994 Euromusicale in München:
Jean Louis Schlim, Botschafter Adrien Meisch, Europaabgeordnete Colette Flesch, Bankdirektor Henri Juda (vlnr)

Empfang bei Münchens Oberbürgermeister Christian Ude.

1995 Die "Münchner Luxemburger" auf Schloß Hohenburg.